
Statistiken & Rendite-Tracking, sechs Kennzahlen automatisch.
Bruttorendite, Nettorendite, Leerstandsquote, Mietentwicklung, Cashflow und Werbungskosten-Quote: alle Kennzahlen, die ein Vermieter laufend braucht, aus den hinterlegten Daten und exportierbar.
Auf einen Blick
Das Statistik-Modul von Immorium liefert sechs Kennzahlen pro Wohnung und Portfolio: Bruttorendite, Nettorendite, Leerstandsquote (tagesgenau), Mietentwicklung gegenüber Vorjahr und Vergleichsmiete, Cashflow (ohne AfA, echte Geldflüsse) und Werbungskosten-Quote. Alle Kennzahlen werden automatisch aus den hinterlegten Stammdaten (Anschaffungspreis, Kaltmieten) und der laufenden Buchhaltung (Mieteingänge, Belege, AfA) berechnet. Trend-Analyse bis zu 60 Monate retrospektiv. Exportierbar als CSV (Excel), PDF (Steuerberater oder Bank-Gespräche) und JSON (eigene Tools). Hilft bei Steueroptimierung, Mieterhöhungs-Entscheidungen, Anschluss-Finanzierung und Verkaufs-Vorbereitung. Im Free-Tier bis 2 Einheiten dauerhaft kostenlos.
6
Kennzahlen pro Objekt und Portfolio
60 Monate
Historische Trend-Analyse möglich
Tagesgenau
Leerstandsquote, keine Schätzung
CSV + PDF
Export für Steuerberater oder Excel
Sechs Schritte
Von der Datenpflege zum exportierten Kennzahlen-Report.
1. Stammdaten pflegen
Anschaffungspreis, Grundanteil, Modernisierungs-Investitionen, Kaltmieten pro Wohnung: die Basis aller Kennzahlen. Daten fließen aus dem Mietvertragsgenerator und der Buchhaltung.
2. Zahlungen importieren
Monatlicher CSV-Import der Mieteingänge aus dem Online-Banking. Mieteinnahmen sind automatisch kategorisiert.
3. Werbungskosten erfassen
Belege per OCR + KI digitalisieren. AfA wird automatisch aus dem Anschaffungspreis berechnet.
4. Auswertungs-Zeitraum wählen
Monat, Quartal, Jahr, oder Eigener Zeitraum bis zu 60 Monate retrospektiv. Pro Objekt oder Portfolio.
5. Kennzahlen interpretieren
Bruttorendite, Nettorendite, Leerstandsquote, Cashflow, Werbungskosten-Quote, Steuer-Effekt: mit Erklärung pro Kennzahl.
6. Export für Steuerberater
CSV-Export für Excel-Weiterverarbeitung, PDF-Export für Steuerberater. Daten enthalten AfA, Anlage-V-Vorausfüllung und DATEV-Mapping.
Sechs Kennzahlen
Was Immorium konkret berechnet.
Bruttorendite
Jahreskaltmiete ÷ Marktwert × 100
Beispiel: 12 000 € ÷ 400 000 € = 3 %
Nettorendite
(Jahreskaltmiete − Werbungskosten − AfA) ÷ Marktwert × 100
Beispiel: Typisch 1,5–2,5 % nach Steuern
Leerstandsquote
Leerstandstage ÷ 365 × 100
Beispiel: 30 Tage Leerstand = 8,2 %
Mietentwicklung
Aktuelle Kaltmiete vs Vorjahr
Beispiel: Anpassung an Mietspiegel sichtbar
Cashflow
Mieteinnahmen − Werbungskosten (ohne AfA)
Beispiel: Echter monatlicher Geldfluss
Werbungskosten-Quote
Werbungskosten ÷ Mieteinnahmen × 100
Beispiel: Über 90 %? Prüfen, was teuer ist
Sechs Anwendungsfälle
Wo Statistiken konkret helfen.
Vor dem Verkauf
Bruttorendite und Mietentwicklung der letzten 5 Jahre zeigen einem Käufer, wie die Wohnung performt. Hilft beim Verkaufspreis-Argument.
Mieterhöhung nach § 558 BGB
Mietentwicklung-Chart zeigt, wie weit die aktuelle Kaltmiete von der ortsüblichen Vergleichsmiete entfernt ist. Hilft bei Mieterhöhungs-Begründung.
Steueroptimierung
Werbungskosten-Quote pro Wohnung zeigt, wo Modernisierungs-Investitionen die Rendite verbessern könnten: durch AfA-Erhöhung und gleichzeitige Mieterhöhungsmöglichkeit (§ 559 BGB).
Portfolio-Vergleich
Side-by-Side aller Objekte: welche Wohnung läuft am besten, wo gibt es viel Leerstand, wo sind die Werbungskosten unproportional hoch?
Bank-Gespräch (Anschluss-Finanzierung)
PDF-Export mit allen Kennzahlen für die Bank, zeigt belastbare Cashflows und Trends.
Jahresabschluss mit Steuerberater
Vorausgefüllte Anlage V plus DATEV-Export reduzieren Steuerberater-Stunden deutlich.
FAQ
Häufige Fragen zu Statistiken.
Welche Kennzahlen liefert Immorium?
Sechs Standard-Kennzahlen: Bruttorendite (Kaltmiete/Marktwert), Nettorendite (nach Werbungskosten und AfA), Leerstandsquote (tagesgenau), Mietentwicklung (vs Vorjahr und Vergleichsmiete), Cashflow (ohne AfA, echte Geldströme) und Werbungskosten-Quote. Alle Kennzahlen pro Objekt und über das Portfolio. Trend-Analyse bis 60 Monate retrospektiv, sofern Daten vorhanden.
Wie wird die Bruttorendite berechnet?
Bruttorendite = Jahres-Kaltmiete ÷ Marktwert × 100. Marktwert: bei Anschaffung der Kaufpreis, später manueller Eingabe-Wert oder Schätzung. Bei 400 000 € Kaufpreis und 12 000 € Jahreskaltmiete: 12 000 ÷ 400 000 = 3 % Bruttorendite. Typischer Bereich in Deutschland: 2,5–4 % brutto.
Wie wird die Nettorendite berechnet?
Nettorendite = (Jahreskaltmiete − Werbungskosten − AfA) ÷ Marktwert × 100. Werbungskosten umfassen Schuldzinsen, Versicherungen, Grundsteuer, Hausgeld bei WEG (Verwaltungsanteil), Reparaturen, Reise- und Telefonkosten. AfA: lineare Abschreibung 2 % p.a. vom Gebäudeanteil. Typische Nettorendite in Deutschland: 1,5–2,5 %.
Wie tagesgenau ist die Leerstandsquote?
Tagesgenau. Immorium speichert Beginn und Ende jeder Mietzeit pro Wohnung. Leerstandstage = Tage zwischen Auszug und Neueinzug. Leerstandsquote = Leerstandstage ÷ 365 × 100 (pro Wohnung) oder ÷ Gesamt-Wohnungstage (für Portfolio). 30 Tage Leerstand in einem Jahr = 8,2 % Leerstandsquote.
Was, wenn der Marktwert sich ändert?
Sie können den Marktwert manuell aktualisieren, z. B. einmal pro Jahr nach Mietspiegel-Anpassung oder bei Modernisierung. Immorium berechnet dann Bruttorendite und Nettorendite neu mit dem aktuellen Wert. Historische Werte bleiben für Trend-Analyse erhalten.
Funktioniert das auch bei einer einzigen Wohnung?
Ja. Auch bei einer Wohnung sind die Kennzahlen wertvoll, vor allem für die Steueroptimierung und die jährliche Anlage V. Im Free-Tier (bis 2 Einheiten kostenlos) sind alle Statistik-Funktionen enthalten.
Kann ich die Daten exportieren?
Ja. CSV-Export für Excel-Weiterverarbeitung (alle Kennzahlen pro Objekt und Zeitraum). PDF-Export für Steuerberater oder Bank-Gespräche. JSON-Export für eigene Tools. Bei DATEV-Export wird auch ein DATEV-CSV mit den steuerrelevanten Buchungen erzeugt.
Welche Daten brauche ich für aussagekräftige Statistiken?
Mindestens: Wohnungs-Anschaffungspreis (oder geschätzter Marktwert), aktuelle Kaltmiete, monatliche Werbungskosten-Pauschale (oder eingetragene Belege). Optimal: vollständige Buchhaltung mit OCR-Belegen, Hypothek-Konditionen für Zinsberechnung, AfA-Bemessungsgrundlage (Kaufpreis − Grundanteil). Bei vollständigen Daten: aussagekräftige Trends ab Monat 6.
Was ist mit Cashflow vs. Nettorendite?
Cashflow ist der echte monatliche Geldfluss: Mieteinnahmen − Werbungskosten (ohne AfA). Nettorendite zieht zusätzlich die AfA ab: was ein steuerlicher Effekt ist, aber kein Liquiditäts-Effekt. Für Banken oder Anlage-Entscheidungen ist Cashflow relevant; für Steueroptimierung Nettorendite. Immorium zeigt beide.
Werden die Kennzahlen bei Mieterhöhung neu berechnet?
Ja, automatisch. Bei einer Mieterhöhung nach § 558 BGB (Anpassung an ortsübliche Vergleichsmiete) oder Modernisierungsmieterhöhung nach § 559 BGB werden Bruttorendite und Nettorendite ab dem Wirksamkeits-Datum neu berechnet. Historische Werte bleiben erhalten für Trend-Vergleich.
Kann ich Kennzahlen pro Objekt-Gruppe sehen?
Ja. Über das Objekt-Cockpit lassen sich Objekte gruppieren (z. B. nach Stadt, nach Eigentumsform Miet/WEG, nach Anschaffungsjahr) und die Kennzahlen aggregiert anzeigen. Beispiel: Alle Wohnungen in Berlin vs alle Wohnungen in Potsdam. Vergleich der Renditen.
Hilft das beim Verkaufs-Entscheidung?
Indirekt. Die Trend-Analyse über 60 Monate zeigt, ob eine Wohnung über die Zeit Wert und Rendite gesteigert hat oder gesunken ist. Bei einer Wohnung mit fallender Nettorendite und hohem Leerstand lohnt sich ein Verkaufs-Gespräch mit einem Makler. Immorium liefert die Zahlen, die Entscheidung treffen Sie.
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