Aufgeschlagenes Hauptbuch auf Marmoroberfläche, daneben eine antike Taschenuhr, ein Espresso und mehrere übereinandergelegte handgezeichnete Rendite-Skizzen
Funktion · Stand Mai 2026

Statistiken & Rendite-Tracking, sechs Kennzahlen automatisch.

Bruttorendite, Nettorendite, Leerstandsquote, Mietentwicklung, Cashflow und Werbungskosten-Quote: alle Kennzahlen, die ein Vermieter laufend braucht, aus den hinterlegten Daten und exportierbar.

Auf einen Blick

Das Statistik-Modul von Immorium liefert sechs Kennzahlen pro Wohnung und Portfolio: Bruttorendite, Nettorendite, Leerstandsquote (tagesgenau), Mietentwicklung gegenüber Vorjahr und Vergleichsmiete, Cashflow (ohne AfA, echte Geldflüsse) und Werbungskosten-Quote. Alle Kennzahlen werden automatisch aus den hinterlegten Stammdaten (Anschaffungspreis, Kaltmieten) und der laufenden Buchhaltung (Mieteingänge, Belege, AfA) berechnet. Trend-Analyse bis zu 60 Monate retrospektiv. Exportierbar als CSV (Excel), PDF (Steuerberater oder Bank-Gespräche) und JSON (eigene Tools). Hilft bei Steueroptimierung, Mieterhöhungs-Entscheidungen, Anschluss-Finanzierung und Verkaufs-Vorbereitung. Im Free-Tier bis 2 Einheiten dauerhaft kostenlos.

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Kennzahlen pro Objekt und Portfolio

60 Monate

Historische Trend-Analyse möglich

Tagesgenau

Leerstandsquote, keine Schätzung

CSV + PDF

Export für Steuerberater oder Excel

Sechs Schritte

Von der Datenpflege zum exportierten Kennzahlen-Report.

01Schritt

1. Stammdaten pflegen

Anschaffungspreis, Grundanteil, Modernisierungs-Investitionen, Kaltmieten pro Wohnung: die Basis aller Kennzahlen. Daten fließen aus dem Mietvertragsgenerator und der Buchhaltung.

02Schritt

2. Zahlungen importieren

Monatlicher CSV-Import der Mieteingänge aus dem Online-Banking. Mieteinnahmen sind automatisch kategorisiert.

03Schritt

3. Werbungskosten erfassen

Belege per OCR + KI digitalisieren. AfA wird automatisch aus dem Anschaffungspreis berechnet.

04Schritt

4. Auswertungs-Zeitraum wählen

Monat, Quartal, Jahr, oder Eigener Zeitraum bis zu 60 Monate retrospektiv. Pro Objekt oder Portfolio.

05Schritt

5. Kennzahlen interpretieren

Bruttorendite, Nettorendite, Leerstandsquote, Cashflow, Werbungskosten-Quote, Steuer-Effekt: mit Erklärung pro Kennzahl.

06Schritt

6. Export für Steuerberater

CSV-Export für Excel-Weiterverarbeitung, PDF-Export für Steuerberater. Daten enthalten AfA, Anlage-V-Vorausfüllung und DATEV-Mapping.

Sechs Kennzahlen

Was Immorium konkret berechnet.

Bruttorendite

Jahreskaltmiete ÷ Marktwert × 100

Beispiel: 12 000 € ÷ 400 000 € = 3 %

Nettorendite

(Jahreskaltmiete − Werbungskosten − AfA) ÷ Marktwert × 100

Beispiel: Typisch 1,5–2,5 % nach Steuern

Leerstandsquote

Leerstandstage ÷ 365 × 100

Beispiel: 30 Tage Leerstand = 8,2 %

Mietentwicklung

Aktuelle Kaltmiete vs Vorjahr

Beispiel: Anpassung an Mietspiegel sichtbar

Cashflow

Mieteinnahmen − Werbungskosten (ohne AfA)

Beispiel: Echter monatlicher Geldfluss

Werbungskosten-Quote

Werbungskosten ÷ Mieteinnahmen × 100

Beispiel: Über 90 %? Prüfen, was teuer ist

Sechs Anwendungsfälle

Wo Statistiken konkret helfen.

Vor dem Verkauf

Bruttorendite und Mietentwicklung der letzten 5 Jahre zeigen einem Käufer, wie die Wohnung performt. Hilft beim Verkaufspreis-Argument.

Mieterhöhung nach § 558 BGB

Mietentwicklung-Chart zeigt, wie weit die aktuelle Kaltmiete von der ortsüblichen Vergleichsmiete entfernt ist. Hilft bei Mieterhöhungs-Begründung.

Steueroptimierung

Werbungskosten-Quote pro Wohnung zeigt, wo Modernisierungs-Investitionen die Rendite verbessern könnten: durch AfA-Erhöhung und gleichzeitige Mieterhöhungsmöglichkeit (§ 559 BGB).

Portfolio-Vergleich

Side-by-Side aller Objekte: welche Wohnung läuft am besten, wo gibt es viel Leerstand, wo sind die Werbungskosten unproportional hoch?

Bank-Gespräch (Anschluss-Finanzierung)

PDF-Export mit allen Kennzahlen für die Bank, zeigt belastbare Cashflows und Trends.

Jahresabschluss mit Steuerberater

Vorausgefüllte Anlage V plus DATEV-Export reduzieren Steuerberater-Stunden deutlich.

FAQ

Häufige Fragen zu Statistiken.

Welche Kennzahlen liefert Immorium?

Sechs Standard-Kennzahlen: Bruttorendite (Kaltmiete/Marktwert), Nettorendite (nach Werbungskosten und AfA), Leerstandsquote (tagesgenau), Mietentwicklung (vs Vorjahr und Vergleichsmiete), Cashflow (ohne AfA, echte Geldströme) und Werbungskosten-Quote. Alle Kennzahlen pro Objekt und über das Portfolio. Trend-Analyse bis 60 Monate retrospektiv, sofern Daten vorhanden.

Wie wird die Bruttorendite berechnet?

Bruttorendite = Jahres-Kaltmiete ÷ Marktwert × 100. Marktwert: bei Anschaffung der Kaufpreis, später manueller Eingabe-Wert oder Schätzung. Bei 400 000 € Kaufpreis und 12 000 € Jahreskaltmiete: 12 000 ÷ 400 000 = 3 % Bruttorendite. Typischer Bereich in Deutschland: 2,5–4 % brutto.

Wie wird die Nettorendite berechnet?

Nettorendite = (Jahreskaltmiete − Werbungskosten − AfA) ÷ Marktwert × 100. Werbungskosten umfassen Schuldzinsen, Versicherungen, Grundsteuer, Hausgeld bei WEG (Verwaltungsanteil), Reparaturen, Reise- und Telefonkosten. AfA: lineare Abschreibung 2 % p.a. vom Gebäudeanteil. Typische Nettorendite in Deutschland: 1,5–2,5 %.

Wie tagesgenau ist die Leerstandsquote?

Tagesgenau. Immorium speichert Beginn und Ende jeder Mietzeit pro Wohnung. Leerstandstage = Tage zwischen Auszug und Neueinzug. Leerstandsquote = Leerstandstage ÷ 365 × 100 (pro Wohnung) oder ÷ Gesamt-Wohnungstage (für Portfolio). 30 Tage Leerstand in einem Jahr = 8,2 % Leerstandsquote.

Was, wenn der Marktwert sich ändert?

Sie können den Marktwert manuell aktualisieren, z. B. einmal pro Jahr nach Mietspiegel-Anpassung oder bei Modernisierung. Immorium berechnet dann Bruttorendite und Nettorendite neu mit dem aktuellen Wert. Historische Werte bleiben für Trend-Analyse erhalten.

Funktioniert das auch bei einer einzigen Wohnung?

Ja. Auch bei einer Wohnung sind die Kennzahlen wertvoll, vor allem für die Steueroptimierung und die jährliche Anlage V. Im Free-Tier (bis 2 Einheiten kostenlos) sind alle Statistik-Funktionen enthalten.

Kann ich die Daten exportieren?

Ja. CSV-Export für Excel-Weiterverarbeitung (alle Kennzahlen pro Objekt und Zeitraum). PDF-Export für Steuerberater oder Bank-Gespräche. JSON-Export für eigene Tools. Bei DATEV-Export wird auch ein DATEV-CSV mit den steuerrelevanten Buchungen erzeugt.

Welche Daten brauche ich für aussagekräftige Statistiken?

Mindestens: Wohnungs-Anschaffungspreis (oder geschätzter Marktwert), aktuelle Kaltmiete, monatliche Werbungskosten-Pauschale (oder eingetragene Belege). Optimal: vollständige Buchhaltung mit OCR-Belegen, Hypothek-Konditionen für Zinsberechnung, AfA-Bemessungsgrundlage (Kaufpreis − Grundanteil). Bei vollständigen Daten: aussagekräftige Trends ab Monat 6.

Was ist mit Cashflow vs. Nettorendite?

Cashflow ist der echte monatliche Geldfluss: Mieteinnahmen − Werbungskosten (ohne AfA). Nettorendite zieht zusätzlich die AfA ab: was ein steuerlicher Effekt ist, aber kein Liquiditäts-Effekt. Für Banken oder Anlage-Entscheidungen ist Cashflow relevant; für Steueroptimierung Nettorendite. Immorium zeigt beide.

Werden die Kennzahlen bei Mieterhöhung neu berechnet?

Ja, automatisch. Bei einer Mieterhöhung nach § 558 BGB (Anpassung an ortsübliche Vergleichsmiete) oder Modernisierungsmieterhöhung nach § 559 BGB werden Bruttorendite und Nettorendite ab dem Wirksamkeits-Datum neu berechnet. Historische Werte bleiben erhalten für Trend-Vergleich.

Kann ich Kennzahlen pro Objekt-Gruppe sehen?

Ja. Über das Objekt-Cockpit lassen sich Objekte gruppieren (z. B. nach Stadt, nach Eigentumsform Miet/WEG, nach Anschaffungsjahr) und die Kennzahlen aggregiert anzeigen. Beispiel: Alle Wohnungen in Berlin vs alle Wohnungen in Potsdam. Vergleich der Renditen.

Hilft das beim Verkaufs-Entscheidung?

Indirekt. Die Trend-Analyse über 60 Monate zeigt, ob eine Wohnung über die Zeit Wert und Rendite gesteigert hat oder gesunken ist. Bei einer Wohnung mit fallender Nettorendite und hohem Leerstand lohnt sich ein Verkaufs-Gespräch mit einem Makler. Immorium liefert die Zahlen, die Entscheidung treffen Sie.

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